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Pater Joseph Santhappan, msfs

Pater Joseph Santhappan, msfsLiebe Pfarrgemeinde,

ich möchte mich ein bisschen vorstellen. Ich bin Pater Joseph und bin in Irudayampattu in Indien geboren. Ich bin hier als ein indischer Missionar und gehöre zum Orden „Missionare des Hl. Franz von Sales - msfs“. Mit Gottes Gnade habe ich mich bis jetzt in meiner Rolle als Seelsorger zurecht gefunden und damit konnte ich mich gut identifizieren. In dieser postmodernen Leistungsgesellschaft scheint es nicht leicht zu sein, als Missionar zu dienen. Aber wenn ich eine klare Vision vor Augen habe und mich vom Heiligen Geist leiten lasse, kann ich immer Seinen Weg finden.

Ich bin davon überzeugt: Wenn ich die Menschen, wenn ich Sie, ernst nehme, nehmen sie auch die Kirche ernst. Unsere Kirche ist nicht mehr eine „Komm-Kirche“, sondern eine „Geh hin – Kirche“. Darum freut es mich sehr, hier bei Ihnen zu sein und wünsche mir, zu allen Menschen dieser Pfarrgemeinde gute Beziehungen knüpfen zu können. So hoffe ich auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen allen. Dazu gebe uns Gott seinen Segen. „Jede Pflanze muss in dem Boden, worin sie steht, ihre Wurzeln versenken und daraus die nötige Nahrung ziehen“ – sagt Franz von Sales. Ich bin eine neue Pflanze in Ihrer Gemeinde, in unserer Gemeinde. Ich wünsche mir, dass die Zeit mit Ihnen mich reifer werden lässt in meiner Beziehung zu mir selbst, zu der Gemeinde und zu Gott.

Um blühen und die nötige Nahrung ziehen zu können wünsche ich mir und uns allen die 4 „G“, für das Wohlwollen unserer Gemeinde.

1) Gebet
2) Gottvertrauen
3) Geduld und
4) Gemeinsam unterwegs

So lässt sich viel erreichen. Unterstützen wir einander im Gebet und wenn einer von uns schwach geworden zu sein scheint, dann werden wir ihm durch Wort und Beispiel ein Schutzengel. Wenn mehrere sich gegenseitig stützen und sich tragen helfen, so ist es unglaublich viel leichter. Wir versuchen und achten darauf, dass wir uns jederzeit wohlwollend entgegenkommen.

Liebe Schwestern und Brüder, der Herr verlangt nicht mehr von uns, als wir tun können. Also tun wir unsere Aufgabe, dann wird es an Gottes Segen nicht mangeln. Und unsere Aufgabe ist es, die Herzen aller in der Gemeinde der Liebe zu öffnen. Ich hoffe, dass wir zusammen miteinander eine frohe Zeit verbringen werden. Nicht immer ist das, was wir uns wünschen, das Beste für uns. So schenke uns der Herr Ergebung in seinen heiligen Willen.

Danke schön!

Auf eine gute Zusammenarbeit!

Ihr Pfarrer
Pater Joseph Santhappan, msfs