Pfarrkirche St. Margareta in Mamming
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Die Pfarrkirche St. Margareta ist eine moderne Kirche, die von den althergebrachten, stilgebundenen Kirchenbauten abweicht. Sie wurde in den Jahren 1947 - 1949 unter dem damaligen Pfarrer von Mamming, H. H. Heinrich Kaiser erbaut.
Der Kirchenbau war notwendig geworden, da die alte gotische Kirche in den letzten Tagen des 2. Weltkrieges zerstört worden war. Die Kirche und ihre Ausstattung sind ein Werk des bekannten Münchner Architekten Friedrich Heindl, in dessen Händen auch die gesamte künstlerische Leitung lag. Der 55 Meter hohe Turm prägt Kirche und Dorfbild. 1986 wurde die ursprüngliche Schieferdachung aus Sicherheitsgründen durch ein Kupferdach ersetzt. Der einschiffige Kirchenraum ist 41m lang und 16m breit. Das flache Tonnengewölbe aus Holz verleiht der Kirche eine eindrucksvolle Raumtiefe. Beeindruckend ist die große Rosette im Chorraum mit einem Durchmesser von 4,5m und den Buntglasfenstern, in denen der Schöpfungsbericht dargestellt wird.
Der Hochaltar wirkt durch ein sechs Meter hohes Kreuz und die zwei überlebensgroßen Plastiken der heiligen Margareta und des Erzengels Michael, die das Böse besiegen, versinnbildlicht durch zwei niedergerungene Drachen. Sie wurden gestaltet von Professor Henselmann aus München. Auch die übergroße Pieta in der Gedächtniskapelle stammt von Professor Henselmann, der sie bereits 1925 geschaffen hatte und dafür auf einer sakralen Kunstausstellung in Rom ausgezeichnet wurde.
Eine wesentliche Bereicherung der Kirche bildet der Kreuzweg, der seit 1952 in der Kirche ist. Herr Rückel, ein Schüler Henselmanns, schuf diesen Kreuzweg. Eine Keramikarbeit, die mit einer Glasur aus Metall und Glas versehen wurde.
Einige Renovierungen und Neuanschaffungen sorgten dafür, dass die Kirche sich heute in ausgezeichnetem Zustand befindet. So erhielt die Kirche in den letzten Jahren unter anderem ein neues Gestühl, drei neue Glocken, eine neue Orgel und eine neue Lautsprecheranlage. |
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